Hallo und willkommen zum BE-X Blog

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Unser Blog mit Neuigkeiten, Bildern (Videos) und anderen (hoffentlich) Interessanten Infos aus der Welt der BE-X Serie. Von Infos, Tipps, Ausblicken bis zu Videos und Tutorials wird hier einiges zu finden sein!
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7. Januar 2011

Zündende Ideen und mehr für 2011!

zund
Hallo zusammen,
jeder hat gute Neujahrsvorsätze, so auch wir. Generell ist unser Plan, im Jahr 2011 an Tiefe zu gewinnen. Unsere aktuellen Serien ausbauen, vorhandenes verbessern und Lücken zu schließen. Wenn Ihr Anregungen habt, legt los, ich hab immer ein offenes Ohr! Ich hoffe man sieht sich mal, der pers. Austausch ist mir immer noch der Liebste!
Was haben wir uns für 2011 vorgenommen, was könnt ihr erwarten? Erzähl ich euch ;)
Bekleidung: Wir planen für 2011 unsere Bekleidungsserie weiter auszubauen. Die PCS Hose war nur der Beginn, das neue Jahr wird noch mindestens eine neue Feldbluse und einen Smock sehen. Auch für “untendrunter” haben wir einiges in Arbeit, das “kleine Schwarze” wird dieses Jahr nicht mehr nur dem Abschlussball vorbehalten sein!
Ein Herz für Scharfschützen: Das möchten wir zeigen. Wir haben mit der Akquise für Materialien und Designs für Scharfschützenkleidung und Ausrüstung begonnen. Ihr könnt gespannt sein, euch erwartet einiges, nur eines das nicht: Keine 08/15 one-size-fits-all Overalls :) 
Tragesätze: Da wurde es ruhig 2010, richtig? Wir haben das schleifen lassen, richtig? Falsch! Wir haben uns Zeit gelassen, und mal auf Herz und Nieren geprüft was Sinn macht und was nur Eyecandy ist. In 2011 planen wir eine neue Weste, ein neues Rig und ein paar Details. Wenig Molle, dafür viel Auswahl!
Survival: Wir haben einiges in der Anflugschneise stehen, das bald fertig wird. Es wird nicht gigantisch, aber nützlich. Vieles habe ich schon seit Monaten im Test, bald werden wir mehr bekannt geben! Es werden neue Feuerstähle kommen, aber auch weitere Kleinteile für den DIY Survivalkit. Wir wissen, dass eure Bedürfnisse individuell sind, daher werden wir auch dieses Jahr wohl keinen fertigen Survivalkit anbieten, dafür aber noch mehr Komponenten um den für euch perfekten Kit zusammen stellen zu können!
Farben: Das Jahr 2010 sah DPM, DDPM und M84. War nicht schlecht, oder? Aber was kommt 2011? Das Jahr wird ein Wiedersehen mit einem alten Bekannten geben und ein Novum in Form eines Geschwisterpaares? Zu kryptisch? Nur Geduld, bald kommen mehr Details :)

23. Dezember 2010

Leitfaden: Ausrüstungsmentalität

giphnoin
Hallo zusammen,
zum Start eine Frage: Was haben ein römischer Legionär am Hadrians Wall, ein Angelsächsischer Huscarl bei Hastings, ein Schütze der 95th Rifles bei Waterloo und ein Royal Marine in Helmand gemeinsam: Die Waffen haben sich weiterentwickelt, aber die Ausrüstung wiegt immer noch das selbe! Die größte Herausforderung moderner Ausrüstung ist nicht die Beschaffung der Ausrüstung, sondern der Transport. Durch geschickte Selektion kann man hier den Tücken aber ein Schnippchen schlagen.

Auswahl
Das wichtigste ist, Ausrüstung sinnvoll auszuwählen. Was aber ist sinnvoll? Ein Weg, den ich hier vorstellen möchte ist: Fokus auf Improvisation und beziehen von Ressourcen vor Ort. Was heißt das nun genau? Ganz einfach, das Ziel ist, möglichst viel der benötigten Ressourcen "on site" zu beziehen. Jeder hat sich schon mal Zeltstangen aus Holz gemacht oder Zelthaken geschnitzt. Aber auch die Maßnahme Wasser nicht von Deutschland nach Slowenien zu karren gehört dazu. Dazu gehört aber, die Ausrüstung richtig zu planen. Zum Beispiel habe ich, in Arealen wo die Landkarte Wasserläufe anzeigt, nur wenig Wasserflaschen, dafür aber einen Wasserfilter mit. Sich Handwerkzeug vor Ort zu machen (was sich zu 95% auf Holzarbeiten beschränkt), setzt gutes Werkzeug voraus. Ein kleines Schnitzmesser und eine Faltsäge ist hier besser geeignet als eine Machete. Die Fähigkeit Ausrüstung zu reparieren versetzt einen in die Lage, Ersatzausrüstung daheim zu lassen.
Dedizierte Ausrüstung
Ein weiterer Punkt, der immens wichtig ist: Ausrüstung MUSS auf die Situation zugeschnitten sein! Der Universalschlafsack für 4 Jahreszeiten (im Sommer bei 15° Tiefsttemperatur), das 1-4 Mann Kochgeschirr (auf der LRRP OP), der Klappspaten (in Mahlwinkel), sie alle machen das Paket schwer, und werden nicht gebraucht. Auch banale Sachen, wie Waschzeug lassen sich minimieren. Die Universalseife (für Kopf, Gesicht und Körper) kombiniert mit einem Microfaserhandtuch und einer kleinen Zahnbürste, mit einer kleinen Tube Zahncreme, anstelle dem schnellen Griff in den heimischen Spiegelschrank (und zu Badetuch und Rasierköfferchen) spart Platz. Ein Set aus Fleeceinlett, leichtem Schlafsack und gemäßigten Schafsack lässt sich mit einem Biwaksack zu allen Jahreszeiten kombinieren.
Fazit: Nehmt mit, was ihr WIRKLICH braucht, und nur das! Und die Ausrüstung muss fertig sein! Wenn zur Hose gegriffen wird, sollte der Riggersbelt schon dran sein, etc...
Umdenken beim planen und packen
Wichtig ist, sich davon zu lösen, das packen mit dem Gedanken "Was nehme ich mit" zu beginnen! Viel sinnvoller ist es, vorher zu überlegen wohin man geht und was auf einen zukommt. Die Packliste sollte also nicht so aussehen:
- US Tarp
- BW Schlafsack
- etc...
Da kommt wieder massig Kram mit, den man nicht braucht. Macht euch eine Bedarfsliste! Also klärt ein paar Tage vorher ab:
- Welches Wetter kann auf mich zukommen?
- Welche Ressourcen habe ich vor Ort?
- Was erwartet mich?
Dann macht eure Liste:
- Was trage ich an den Füssen?
- Welche Oberbekleidung nehme ich mit?
- Was brauche ich als Wetterschutz?
- Was trage ich auf dem Kopf wenn... (es regnet, kalt wird)?
- Worin schlafe ich, (was) brauche ich (als) Wetterschutz?
- Was esse ich, was brauche ich zur Zubereitung?
- Was benötige ich für die Mission?
- Wieviel Feindkontakt erwarte ich?
- etc...
Wenn ihr diese Liste fertig habt: Schaut durch, was davon redundant ist. Regenponcho und Tarp? Eins weg!
Und so macht ihr euer Gepäck und somit auch das Leben leichter!

20. Juli 2010

Video – Tarpaufbau in unter 2 Minuten

tarp_logo_1

Hallo zusammen,

am vergangenen WE war ich mal wieder auf Biwak und habe das schöne Wetter für ein kurzes Video genutzt. Hier zeigen wir, wie schnell im Bedarfsfall ein Tarp aufgespannt werden kann, und wie wenig Hilfsmittel man benötigt. Viel Spass!

27. April 2010

Do it yourself! - Wachszunder


Hallo zusammen,
hier folgt nun heute ein kleiner Leitfaden zur Herstellung eines effektiven und preiswerten Zunders für das Survivalkit/PI Päckchen. Benötigt werden:
- Eine Wärmequelle (in meinem Fall ein Spirituskocher)
- Kosmetikpads aus Baumwollwatte
- Einige Teelichter, ohne Docht
- Eine Unterlage (PVC Matte, etc)
- Eine kleine Metalldose/Töppfchen

Ablauf:
Das Ganze ist sehr einfach: Als erstes werden von den Teelichtern Docht und Döschen entfernt und diese in das kleine Töpfchen gelegt. Anschliessend werden die Teelichter mittels der Wärmequelle geschmolzen. Hierbei ist Vorsicht geboten, das kochendes Wachs spritzt! Der Behälter sollte also Frühzeitig von der Wärmequelle genommen werden. Anschliessend taucht man die Wattepads kurz in das flüssige Wachs, sodass sie sich vollsaugen. Dann lässt man das Padd abtropfen und legt es auf die PVC Unterlage. Das Pad muss nicht(!) übermässig vollgesogen sein! Diesen Vorgang wiederholt man, bis man die gewünschte Anzahl an Pads hat. Ist das Wachs erkaltet, sind die Zunderscheiben fertig.

Variationen:
Man kann alle möglichen Abwandlungen der Zunder machen. Als Kugeln aus loser Baumwollwatte, als "Lolly" an einem Eiscremstäbchen (das dann bequem in die Feuerstelle gelegt werden kann), etc...

Anwendung:
Vor gebrauch knickt man die Zunderscheibe einmal, und rupft die Fäden der Watte etwas lose, damit sich der Funke fangen kann. Danach entzündet man die Scheibe einfach mit einem Feuerstahl. Der Vorteil dieses Zunders ist, dass er sowohl heisser als auch langsammer abbrennt, sodass man damit viel besser arbeiten kann, und man eine viel länger anhaltende Zündflamme hat, als bei reiner Watte.


Haftungsausschluss: Wir weissen darauf hin, dass das Arbeiten mit offenem Feuer eine Risikoquelle darstellt. Wir übernehmen keine Haftung für Schäden die bei der Umsetzung unserer Tips verursacht wurden! Der Leser handelt hier eigenverantwortlich!

21. April 2010

Do it yourself! - Tips und Tricks zur Nutzung von BE-X Ausrüstung


Hallo zusammen,
nach langer Pause habe ich mir heute mal wieder ein paar Stunden Zeit für einen Artikel genommen. Das Licht war leider nicht soooo toll, daher bitte ich die nicht-so-tolle Bildqualität zu entschuldigen. Mein Ziel war, mal zu zeigen, was man mit unserer Ausrüstung so machen kann, wie man sie noch verbessern / an seine Vorstellungen anpassen kann. Alles was ich für die hier gezeigten "Mods" verwendet habe, bekommt man normal im Handel (die BE-X Artikel natürlich bei uns und unseren Partnern). Natürlich sind alle Bilder wieder zoombar!

BE-X Kochgeschirr und "Spork"

Wie gesagt, es geht um Kleinigkeiten, die das Leben leichter machen. Den Spork habe ich mit dünnem Paracord in tan umwickelt, sodass er griffiger wird und man sich nicht so leicht die Finger verbrennt. Den Griff der Pfanne des Kochgeschirrs habe ich abmontiert, den Gummi abgeschält und durch einen Paracordschlauch ersetzt. Anschliessend habe ich mit 2 Prusik-Knoten einen Stopper eingeknotet. Somit kann ich, bei Bedarf, die Isolierung nach hinten schieben, sodass sie von der Hitze geschützt ist.


Hobo Kocher

Hier habe ich den originalen Kocher / Dreibein des BE-X Spirituskochers durch einen simplen Hobo Kocher (Besteckhalter von IKEA *g*) ersetzt. Durch die Bauform geht weniger Hitze verloren und der Brenner steht windgeschützt. Einzig ein etwas höheres Packmass muss man in Kauf nehmen (ich transportiere im "Ofen" die Reinigungsutensilien für das Kochgeschirr).

Lampe-Kompass-Kombi

Mit 15cm Blumen/Bindedraht kann man den BE-X Knopfkompass an die Leine legen. Jetzt kann er überall eingeschlauft werden und ist gegen Verlust gesichert.

LED Zipper Pull

Zipper Pulls aus Paracord sind ja sehr beliebt, aber ich halte diese Version für sehr viel sinnvoller, da hiermit eine Lichtquelle immer am Mann ist. Die hellste Taschenlampe bringt nichts, wenn sie nicht greifbar ist. Nebenbei ist die kleine BE-X LED hell genug zur Orientierung im Gelände.

Modular ID Tags (MIT) mal anders...

Dass die MITs sich für alle Arten der Abzeichen eignen, sei es Teampatches, OP Patches, F/F Kennung, Verwundetensimulation, etc, oder einfach für Infokarten ist ja nichts neues. Hier haben wir aber mal eine etwas andere Nutzungsmöglichkeit: Zwei Mini-Survivalkits. Beide Sets decken die Aspekte Licht, Wärme und Orientierung, somit die wichtigsten Faktoren, ab. Der obere Set ist bestückt mit einer BE-X LED Lampe, einem BE-X Knopfkompass, Zunderwatte (in der Verpackung der LED Lampe eingerollt, einem kleinen Magnesiumfeuerstahl von RAT sowie dem Schaber des BE-X Feuerstahls. Das untere Set, die preisgünstigere Version ist bestückt mit einer BE-X LED Lampe, einem BE-X Knopfkompass sowie einem Strechholzbrief aus der US MRE, welcher in die Tüte der LED eingepackt ist. Theorethis könnte man diesen Kit tatsächlich auf der Uniform tragen (schliesslich ist der Klett auf der Rückseite noch vorhanden), aber es empfihlt sich eher sich einen Flauschstreifen in eine Uniformtasche zu nähen und hier dann den Kit unter zu bringen.


Tarp Kit

Ein Tarp Kit, bestehend aus 8 kleinen Karabinerhaken, 1x 6m Paracord und 4x 1,5m Paracord sowie 6x Erdnägeln/Zeltheringen, verpackt in einem BE-X Rucksack Organizer.

Feuerstahl Set

Bei dem Set habe ich den "Griff" des BE-X Feuerstahls mit dünnem Paracord (ohne Seele) umwickelt, um ihn griffiger zu machen und die Kette durch Paracordschlaufen ersetzt. So kann das Set auch an einem Survivalkarabinerhaken getragen werden.

7. April 2010

Survival - Verhalten im Ernstfall



Hallo zusammen,
ich beschäftige mich, aus Überzeugung, schon seit Jahren mit dem Thema Survival. Ich werde in nächster Zeit noch einige Leitfäden veröffentlich, den Anfang macht die Prioritätsliste. Der Text flog schon lange auf meiner HD herum, ich habe ihn heute mal angepasst. Sinn der Liste ist es, in Notfall eine Orientierungshilfe haben, wenn der Blutdruck auf 180 ist und alle Sinne nur Panik schreien...

SURVIVAL Prioritätsliste
Was macht man, wenn in eine unvorhergesehene Situation kommt?

Erster Schritt (Lage): Stop! … Tief durch atmen! Schätze deine gegenwärtige Lage vernünftig und nüchtern ein! Gerate nicht in Panik oder komm auf die Idee dich ob der Umstände zu schämen oder mit Selbstzweifeln zu grämen. Einige der besten Globetrotter dieser Welt haben sich verirrt oder sind vom Weg ab gekommen, also fokussiere deine Gedanken darauf, das alles wohlbehalten zu überstehen und hebe dir Selbstzweifel für hinterher auf! Die meisten Toten in einer Überlebensituation sterben nicht an Unterernährung, Hypothermie oder durch wilde Tiere, sie sterben an Dummheit und Panik! Wer Nachts blind durch den Wald rennt und hysterisch um Hilfe schreit, fordert Mutter Natur nur heraus!. Das sinnvollste ist fast immer ruhig zu bleiben und die Morgendämmerung abzuwarten. Wenn der Blutdruck unten ist und du wieder ruhig bist, check dich durch. Deine Gesundheit ist nun dein höchstes Gut. Kümmere dich um die schwersten Verletzungen und überlege dir, wie Du hier wieder raus kommst. Wenn Du an einer Straße bist, gehe zurück zum nächsten Ort, oder folge einem Flusslauf mit dem Strom. In den Bergen begib dich ins Tal. Ist nicht abzusehen, dass du deine Situation binnen 20h hinter dich bringen kannst, gehe weiter zu Schritt Zwei!

Zweiter Schritt (Schutz): Überprüfe was Dir zur Verfügung steht und was du benötigst. Sei kreativ. Wenn Du einen Survivalkit dabei hast, hast du schon eine Menge Optionen! Die meisten Ausrüstungsgegenstände haben dutzende Verwendungsmöglichkeiten, mit deiner Kreativität als einziges Limit! Um zu evaluieren was du benötigst, eine simple Formel: Ein gesunder, erwachsener Mensch kann 3 Minuten ohne Luft, 3 Stunden ohne Schutz, 3 Tage ohne Wasser und 3 Wochen ohne Nahrung auskommen. Dein erstes Ziel sollte also sein, Schutz vor den Elementen sein! Schätze das Wetter deiner Region objektiv ein und überlege welche Extremsituationen dich realistisch erwarten können. Schutz vor dem Wetter und ein Feuer sollte deine erste Priorität sein!. Ein clever gepackter Survivalkit können hier schon Welten aus machen. Eine Rettungsdecke und eine Malerplane oder 2 Rettungsdecken sind hier Gold wert! Gehe vorsichtig mit deinem Material um, stich keine Löcher in Planen oder kürze Leinen. Eine Mütze voll Schlaf, in einer warmen Unterkunft, und die Welt sieht schon ganz anders aus. Wenn du deine Unterkunft baust, gib dir Mühe, der extra Aufwand wird sich sicher auszahlen! Nutze was dir als Isolation zur Verfügung steht, selbst ein 1m hoher Haufen aus Laub und Tannennadeln kann eine hervorragende Unterkunft sein. Wenn Du eine Unterkunft für die Nacht hast, gehe über zu Schritt Drei!

Schritt Drei (Wasser): Als nächstes kümmere dich um Wasser!. Selbst wenn Du keinen Durst verspürst, trinken ist wichtig!. Ein Erwachsener sollte mehrere Liter Wasser täglich trinken, mehr noch wenn er in tropischen Gegenden ist! Wenn du die Nacht an einem Gipfel / Kamm verbracht hast, breche das Lager ab und gehe talwärts. Nicht nur wirst du in Talnähe Wasser finden, es erhöht auch deine Chance auf Hilfe zu stoßen. Wenn du dich mit Fährten auskennst, folge ihnen bis zur Wasserstelle. Auch Vögel versammeln sich oft in der Nähe von Wasser! In trockenen Klimazonen wirst Du auf Solardistillen ausweichen müssen. Wenn Du Wasser aus Strömen trinken musst, koche es ab oder nutze Entkeimungsmittel. Stehendes Wasser ist IMMER ein NoGo! Jetzt hast Du Unterkunft und Wasser, daher kommen wir zu Schritt Vier!

Schritt Vier (Notsignale): Das Hauptziel ist der Weg zurück in die Zivilisation! Du kannst mit einer Pfeife, der Rettungsdecke, Marker Sheets und natürlich Feuer und Rauch auf dich aufmerksam machen! Notsignale sind schlicht der Versuch, dich so auffällig wie möglich zu machen. Ein Feuer mit hoher Rauchsäule ist ein sicherer Weg auf sich aufmerksam zu machen! Hast Du das erledigt, kannst Du zu Schritt Fünf gehen!

Schritt Fünf (Nahrung): Essen ist etwas, worum du dir vorerst nur Sorgen machen musst wenn ziemlich klar ist, dass Du über mehr als 48h unterwegs sein wirst. Wenn es dann nötig ist, vermeide die üblichen Survivalmythen wie Pilze (sind wertlos was den Nährwert angeht). Generell solltest pflanzen meiden! Ich habe 3 Jahre Botanik als Haupt-Unterrichtsfach gehabt, und würde außer Erd, Blau, Preissel und Himbeeren keine Pflanze anrühren! Als Faustregel: Alle Fell tragen Tiere sind essbar, ebenso Vögel. Maden in verrottenden Baumstümpfen sind essbar, gleiches gilt für 6 beinige Insekten.

Schritt 6: (Entkommen): Wenn alle Punkte geklärt sind, wird es Zeit sich einen Kopf zu machen, wie man die Misere beendet. Bist Du in de Nähe der Zivilisation, folge einer Straße. Kommst Du an Kreuzungen, folge immer der Straße, die am stärksten befahren wirkt. Bist Du in der Wildniss, folge einem Flusslauf, immer flussabwärts. In einer Ebene, gehe in eine Richtung. Nimm Landmarken zur Hilfe und vermeide im Kreis zu gehen! Wenn Du die Möglichkeit hast, Markiere deinen Weg so deutlich wie möglich, um Suchmannschaften zu helfen dich zu finden! Wann immer Du halt machst, entzünde ein Feuer und halte raucherzeugendes Material (Moos, Gras, grüne Zweige in großer Menge bereit!

18. November 2009

Der Kompass am Fallschirmseil...


Hallo zusammen,
eine kleine Modifikation des BE-X Kompass mit Mehrzweckschnur. Die Modifikation ist denkbar einfach: Dünne Schnur fest um die umlaufende Rille knoten, 2ter Knoten für die Schlaufe, Enden verschmelzen. Fertig! Der Kompass kann nun so als Zipper Griff benutzt werden oder an einem Halsband getragen werden.

19. August 2009

Survival im Doppelpack



Hallo zusammen,
leider, ja leider gibt es nichts neues an der Medic-Front. Die Bestückung meines Medic Pouches an der EPHOD ist nicht vollständig, daher müsst Ihr leider mit dem Survivalkit (über)leben. Als kleine Entschädigung, gibt es heute nicht ein, sondern zwei Videos:
Der Survivalkit beschreibt, wer hätte es gedacht, den Survivalkit, basierend auf der BE-X Mehrzweckdose, der BugOut Bag beschreibt den kompletten 50Stunden Fluchtrucksack auf Basis eines BE-X Kangaroos.

Der Inhalt des Survivalkits:
  • Toilettenpapier aus der EPA (selbsterklärend)
  • 4 Packungen Zucker aus der EPA
  • 4 Beutel Kamillentee (Kamille beruhigt den Magen, wirkt entzündungshemmend, etc)
  • Breites Gummiband (für Schleudern, etc)
  • Feuerstahl
  • Angelzeug
  • 1 kleines BE-X LED Licht mit Mini Leuchtstab (bei erster Benutzung knicke ich den Leuchtstab, sodass ich die Lampe jederzeit wiederfinde)
  • 2 Teelichter, als Beleuchtung und Feuerstarter
  • Leatherman Micra (selbsterklärend)
  • Cyalume Leuchtstab (selbsterklärend)
  • 2 Federstahlringe (für Fallen und Tarpabspannungen)
  • Blaugeglühter Draht (für Fallen)
  • BE-X Knopfkompass (selbsterklärend)
  • Traubenzucker (selbsterklärend)
  • Wasserentkeimungstabletten (selbsterklärend)
  • Paracord (selbsterklärend)
  • BE-X Marker Sheet (selbsterklärend)
  • Verbandpäckchen (selbsterklärend)
  • BW Streichhölzer (selbsterklärend)
  • 2x Rettungsdecke OD/Silber (als Unterstand und Wärmeisolation)
  • 10er Bündel Stahlnadeln (als Pfeilspitzen, mit dem Alu Rohr als Blasrohrspitzen, mit dem Gummiband als kleine Schleuderpfeile)
  • Zunderbox mit Watte (selbsterklärend)
  • Alu Rohr (Als Blasrohr, Trinkhalm, zum Feuer machen)
  • Sani Box mit 4xParacetamol, 4xKohletablette, 2xVitaminC, Skalpellklinge, 2xPflaster, 2xAlkopads, 1xACC Akut

3. August 2009

Survival kreativ...


Hallo zusammen,
da ich gebeten wurde ein wenig mehr zum Thema Survival zu schreiben, habe ich den Vormittag genutzt um mal ein neues Konzept des Survivalkits auszuprobieren. MOLLE ist ja "in", warum also nicht mal der modulare Survival Schlüsselbund?

Das Kerrnstück des Kits ist die Dose. Man kann eigentlich jeden wasserdichten Behälter nehmen. In meinem Fall ist es ein Röhrchen für Magnesiumtabletten. Das Röhrchen wurde mit Paracord umwickelt, somit ist selbiges aufgeräumt, griffbereit und wirkt noch stossdämpfend. In der Dose untergebracht habe ich einen Minikompass, ein Tampon, (für Feuer und als Filterwatte) Traubenzucker, Draht für Fallen, Hechtschnur (zum Fischen und für Reperaturen), Nadeln (als Pfeilspitzen), Streichhölzer, Wasserreinigungstabletten, Schmerzmittel. Im Deckel wurde eine Schlaufe angebracht. Es empfiehlt sich den Deckel mit Isolierband zu fixieren.

Das Verbandspäckchen habe ich nochmal in eine Tüte gepackt, zur Sicherheit und mit Isolierband komprimiert (und mit einer Schlaufe versehen) Analog dazu habe ich ein einzelnes Sani-Päckchen gepackt. Jenes enthält Pflaster, Wundauflage, Schmerztabletten, Alkopads, eine Pinzette, ein kleiner, vergrössernder Spiegel, Wundsalbe, Blasenpflaster, Skalpellklinge und VitaminC Präperat. Auch dieser Set ist wasserdicht in einer Tüte verpackt.


Der restliche Set: Alles kann, nichts muss ist hier die Devise. Am Karabinerhaken befestigt habe ich hier die Dose mit dem Basisset, einen Feuerstahl, ein BW Taschenmesser (wegen der excellenten Säge), Verbandspäckchen (15x18cm, Sani Pack, LED Licht (mit extra grosser Schlaufe für das Handgelenk), Rettungsdecke (u.a. als Tarpersatz), Leuchtstab.


Der Vorteil eines derartig gestalteten Kits liegt auf der Hand: Alle Teile sind schnell zugriffsbereit und man kann den Kit auf die aktuellen Bedürfnisse anpassen. Man kann die Komponenten auch verteilen, aber wenn alles schnell mit muss, ist der Set schnell zusammengesetzt. Ich pers. würde nur Messer, Feuerstahl und Dose am Haken lassen, den Rest über meine Uniform verteilen. Aber das muss jeder selbst wissen.

Zum Inhalt: Minikompass, LED Licht und die kleine Box aus dem letzten Bericht werden bald erhältlich sein.


31. Juli 2009

Kochen mit dem BE-X Kochgeschirr


Hallo zusammen,
wie von einigen gewünscht habe ich das, vormals nur erwähnte, Pfannkuchenexperiment wiederholt, diesmal vor laufender (Digital) Kamera. Mit Mitteln, die auch im "Feld" zur Verfügung stehen sowie dem BE-X Kochgeschirr und Spirituskocher habe ich ... Pfannkuchen gebacken. Das Video findet ihr, wie immer, bei Youtube unter diesem Link oder indem ihr auf das Bild klickt.
Viel Spass damit, wie immer, lasst es mich wissen wie es euch gefallen hat, was ihr als nächstes wollt!

30. Juli 2009

Spiel mit dem Feuer...


Jubel und freude, das zweite Video ist fertig! Klickt auf das Bild, oder diesen Link, dann kommt Ihr zur Demonstration, wie mit dem BE-X Feuerstahl ein Feuer zu machen ist!

28. Juli 2009

Survival für Normalsterbliche


Guten Abend,
mir kam spontan der Gedanke das Konzept "Survival für Normalsterbliche" (Ich weiss dass "überleben" und "sterblich" ein Oxymoron darstellen) mal auszuprobieren was denn so alles möglich ist. Als ich unlängst im Krankenhaus war und es mir Mangels Schlafes fast die Beine weggezogen hat habe ich mir, notgedrungen, in einer leeren Caprisonne Tüte einen Energydrink gemixt. Seitdem habe ich die ausgespülte Tüte tatsächlich immer im BugOut Bag.
Mit dem Gedanken im Hinterkopf, habe ich mir überlegt was man aus dem unten vorgestellten Survivalkit alles improvisieren könnte.
Mein Blick fiel unter anderem auf eine BE-X Verpackung. D die sogenannte "3er Regel" (3 Minuten ohne Luft, 3 Std. ohne Schutz, 3 Tage ohne Wasser und 3 Wochen ohne Nahrung) Wasser behandelt, dachte ich mir ich probier mal aus wie ein Wasserbehälter improvisierbar ist.
Das Ergebnis seht ihr oben...
Posted by Picasa

Das Beste draus machen...

Es war schon immer mein Ziel, die Möglichkeiten die ich habe voll auszuschöpfen und möglichst alles meinen Bedürfnissen anzupassen, das beginnt bei meiner Arbeitsumgebung und setzt sich natürlich auch in meiner Ausrüstung fort.
In meinem vorhergehenden Post habe ich ja eine Möglichkeit vorgestellt, die BE-X Drahtsäge zu "modden". Dieser Modifikation fiel erstmal die Kunststoffbox der Säge zum Opfer, weil ich diese nicht mehr brauchte. Nun fiel mir selbige Box aber wieder in die Hände und irgendwie regte sich der Wunsch, sie sinnvoll zu verwenden. Warum also nicht al ein Mini-Survivalkit ausprobieren? Ich bin eh der Typ, der auf Bug-Out-Bags schwört und daher Survivalkits eher spartanisch hält, da bot sich diese Idee an.
Den Set habe ich um ein Schweizer Taschenmesser, das ich stets bei mir trage, erweitert. Ich habe im Set, von oben nach unten:
  • Rovaflex Binder (für Reperaturen und schnelle Befestigungen).
  • 2x Edelstahlringe der BE-X Säge (für Fallen und anderes)
  • Das besagte Taschenmesser
  • Ein Streifen Wasserentkeimer aus der EPA
  • 5 Meter verdrehte Nylonschnur
  • Ein kleiner Knopfkompass (auch bald bei BE-X im Programm)
  • Ein grossflächiges Pflaster
  • Eine Tüte Streichhölzer mit Reibefläche
  • Zwei Paracetamol500 Tabletten
  • Eine Tüte Cevit Vitamin C
  • Eine Mini LED Lampe
Wenn man das Set mit einer Rettungsdecke kombiniert passt es locker in eine Brusttasche und man hat die essentiellsten Ausrüstungsgegenstände für Licht, Wärme, Wasser, Orientierung und Unterkunft bei sich. Eine leere Caprisonne Tüte kann als Faltbecher mit eingepackt werden, wem dies zu improvisiert (oder stillos) ist, kann auch MRE Tüten dafür nehmen.

Saw Modding!

Kein Grund zu frotzeln, BE-X geht jetzt nicht in die PC Spielbranche und entwirft einen Horror Mod zu einem populären Splatter Streifen! Vielmehr habe ich heute meine BE-X Drahtsäge ein wenig meinen Bedürfnissen angepasst.
Ich habe die Ringe entfernt und durch Paracordschlaufen ersetzt. Warum das? Natürlich um Gewicht zu sparen!!!11einself... OK, Scherz beiseite, natürlich nicht um Gewicht zu sparen, das würde schon langsam ans Lächerliche grenzen, obwohl sich die Säge so besser verstauen lässt. . .

Nein, Grund war die Ergonomie. Ich brauche die Säge ja nur, wenn ich im Freien bin. Also kann ich da auch problemlos 2 Griffe improvisieren. Und das hat ausschliesslich Vorteile, dann anstelle von 2 Fingern kann man die Säge so mit der ganzen Hand halten, hat eine viel bessere Kontrolle und ermüdet nicht so schnell. Das ganze kann dann so aussehen:

Probiert es doch mal aus, ihr werdet es nicht bereuen. Und wenn doch, die Modifikation ist reversibel!